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Dr. med. Axel Sturm
Facharztpraxis für Orthopädie
Tätigkeitsschwerpunkt:
Ärztliche Osteopathie, orthopädische Kinderbehandlung
Friedrich-Ebert-Str. 20
48653 Coesfeld

Telefon: (02541) 80 11 22
Fax: (02541) 80 11 21
E-Mail: sturm.coesfeld@gmx.de

Der Coesfelder Busbahnhof ist ca. 10 Gehminuten von unserer Praxis entfernt.
Zwecks Terminabsprache stehen wir Ihnen selbstverständlich stets telefonisch zur Verfügung.




Vertragsarzt-Sprechstunde:
Mo.: 08:00 bis 12:15 Uhr
Di.: 14:00 bis 16:15 Uhr
Do.: 15:00 bis 18:00 Uhr
Fr.: 07:30 bis 12:15 Uhr

Privat-Sprechstunde:
Mo.: 15:30 bis 18:00 Uhr
Di.: 08:30 bis 12:00 Uhr
Mi.: 08:30 bis 12:00 Uhr
Do.: 08:00 bis 12:00 Uhr
und nach Vereinbarung

News


Besondere Versorgung (DAK-Spezialisten-Netzwerk)
Orthopädische Vorsorgeuntersuchung bei Kindern im 11. und 12. Lebensjahr
Vertrags-Nr.: 121202DA005

Versicherteninformation

Sehr geehrte Erziehungsberechtigte, sehr geehrter Erziehungsberechtigter, wir freuen uns über Ihr Interesse an unserem Versorgungsvertrag „Orthopädische Vorsorgeuntersuchung bei Kindern“. Hiermit möchten wir Sie über wichtige Punkte dieser Versorgung informieren: Inhalte und Ziele dieses Versorgungsvertrages Die Orthopädische Vorsorgeuntersuchung wird von der DAK-Gesundheit zusätzlich zu den in der Kinder- Richtlinie vorgesehenen sogenannten „U-Untersuchungen“ angeboten, ummöglichen Skelettdeformitäten („krumme Wirbelsäule, X-Bein, O-Bein“ u. w.) rechtzeitig gegenzusteuern. Es entstehen für Sie keine zusätzlichen Kosten. Die Orthopädische Vorsorgeuntersuchung kann einmalig in Anspruch genommen werden. Die Leistung wird von Fachärzten für Orthopädie oder Fachärzten für Orthopädie und Unfallchirurgie angeboten.

Pflichten sowie Folgen bei Pflichtverstößen

Um Ihr Kind im Rahmen dieser Versorgung individuell und fundiert begleiten und versorgen zu können, ist es erforderlich, dass die an diesem Vertrag teilnehmenden Leistungserbringer in Anspruch genommen werden, damit ein regelmäßiger Austausch und eine Abstimmung gewährleistet ist. Bitte beachten Sie, dass Ihr Kind mit sofortiger Wirkung nicht mehr an dem Versorgungsangebot teilnehmen kann, falls Sie sich für die Behandlung der Erkrankung Ihres Kindes nicht an diese Vorgabe halten. Ein pflichtwidriges Verhalten liegt jedoch z. B. nicht vor in Notfällen oder bei Abwesenheit vom Praxisort des gewählten Facharztes. Welche Leistungserbringer an dieser besonderen Versorgung teilnehmen, können Sie auf der Homepage der DAK-Gesundheit unter www.dak.de/121202DA005 nachlesen oder sich eine aktuelle Liste der teilnehmenden Leistungserbringer bei einem DAK-Servicezentrum anfordern.

Widerruf

Die Teilnahme Ihres Kindes an dieser besonderen Versorgung ist freiwillig und kann von Ihnen innerhalb von zwei Wochen in Textform oder zur Niederschrift bei der DAK-Gesundheit ohne Angabe von Gründen widerrufen werden. Zur Fristwahrung genügt die rechtzeitige Absendung der Widerrufserklärung an die DAK-Gesundheit. Die Widerrufsfrist beginnt erst dann, wenn die DAK-Gesundheit Sie über Ihr Widerrufsrecht schriftlich informiert hat, frühestens jedoch mit der Abgabe der Teilnahmeerklärung. Erfolgt die Belehrung erst nach Abgabe der Teilnahmeerklärung, beginnt die Widerrufsfrist mit dem Eingang der vollständigen Widerrufsbelehrung bei Ihnen.

Möglichkeiten zur Beendigung der Teilnahme

Bitte beachten Sie, dass Ihr Kind nach Ablauf der Widerrufsfrist für die Dauer dieser orthopädischen Vorsorgeuntersuchung an die besondere Versorgung gebunden ist. Es besteht für Sie bei Vorliegen eines wichtigen Grundes die Möglichkeit einer außerordentlichen Kündigung. Ein wichtiger Grund liegt bei einem Wohnortwechsel, einem gestörten Leistungserbringer- Patienten-Verhältnis oder einer Praxisschließung vor.

Erhebung, Verarbeitung und Nutzung Ihrer Daten

Die DAK-Gesundheit behandelt die Daten Ihres Kindes vertraulich. Die geltenden gesetzlichen Bestimmungen zum Umgang mit Sozialdaten sind gewahrt und werden durch den Datenschutzbeauftragten der DAK- Gesundheit überwacht. Die im Rahmen dieser Versorgung erhobenen, verarbeiteten und genutzten Daten werden außerhalb dieses Vertrages nicht an Dritte weitergegeben und unterliegen der Schweigepflicht des Arztes. Die Daten werden nach Beendigung der Teilnahme gelöscht. Detaillierte Informationen finden Sie im Datenschutzmerkblatt. Ich/Wir bin/sind damit einverstanden, dass personenbezogene Daten meines/unseres Kindes im erforderlichen Umfang im Rahmen der Teilnahme zur optimalen Abstimmung der Behandlung zwischen den Leistungserbringern erhoben und ausgetauscht werden. Das Datenschutzmerkblatt wurde mir/uns ausgehändigt.

Solarienverbot für Deutschland gefordert
Deutsche Krebshilfe und Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) verweisen auf potenziell tödliche Hautkrebsgefahr

Nach der Präsentation von „Spectrum. The most dangerous artwork“, einer eindrucksvollen UV-Lichtinstallation, die am 22. und 23. Januar in den Berliner Reinbeckhallen gezeigt wurde, fordert die Deutsche Krebshilfe nun gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Prävention (ADP) ein bundesweites Verbot von Solarien. Denn: Künstliche UV-Strahlung ist ein Krebsrisikofaktor. Jährlich verursacht der Gebrauch dieser Geräte europaweit bei etwa 3.400 Menschen den gefährlichen schwarzen Hautkrebs. In etwa 800 Fällen führt dies zum Tod.

Impressionen des Kunstwerks „Spectrum. The most dangerous artwork“ sowie des flankierenden Experten-Talks in den Berliner Reinbeckhallen werden derzeit von vielen Interessierten in den Sozialen Medien und im Internet unter www.krebshilfe.de aufgerufen. Die gefährliche Lichtinstallation des Berliner Künstler-Duos „LOW BROS“ bestand aus 65 handelsüblichen UV-Röhren, wie sie auch in Solariengeräten eingesetzt werden. Es verdeutlicht das von vielen unterschätzte Hautkrebsrisiko, dass durch UV-Strahlen ausgelöst wird. Im Rahmen der Ausstellung erhielten die Besucherinnen und Besucher nur in Schutzkleidung für maximal fünf Minuten Zutritt. In direkter Nähe der überdimensionalen Konstruktion entsprach die Strahlung der, der Äquatorsonne zur Mittagszeit – einer für Solarien typischen Bestrahlungsstärke.

„Seit einem Jahrzehnt sind Solarien als eindeutig krebserregend eingestuft. Das Nutzungsverbot für Minderjährige wird jedoch völlig unzureichend eingehalten“, erläutert Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe die Forderung nach einem generellen Solarienverbot. Das Nutzungsverbot für Kinder und Jugendliche existiert seit 2009. Doch allein im Jahr 2018 gelang es schätzungsweise 140.000 Minderjährigen, Zugang zu Solariengeräten zu erhalten. Tendenz steigend, wie Zahlen der repräsentativen, bundesweiten Beobachtungsstudie „Nationales Krebshilfe-Monitoring zur Solariennutzung (NCAM)“ belegen. Professor Dr. Eckhard Breitbart, Dermatologe und Vorsitzender der ADP ergänzt: „Welch ein wahnwitziger Trugschluss, dass gebräunte Haut immer noch als gesund und schön gilt. Der Bräunungsprozess ist immer ein Hilfeschrei der Haut. Jede Solariennutzung führt zu gesundheitlichen Schäden.“

Jährlich erkranken etwa 37.000 Menschen in Deutschland an einem malignen Melanom, dem gefährlichen schwarzen Hautkrebs. Die internationale Krebsforschungsagentur (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) stuft sowohl die natürliche UV-Strahlung der Sonne als auch die künstlich erzeugte in Solarien in die höchste Risikogruppe der krebsauslösenden Faktoren ein. Die WHO und andere wissenschaftliche Gremien raten daher dringend von jeglicher Solariennutzung ab. Denn UV-Strahlung verursacht neben der gewünschten Bräunung binnen Sekunden Schäden im Erbgut der Hautzelle. Aus Zellen mit solch geschädigtem Erbgut kann sich auch Jahrzehnte später noch Hautkrebs entwickeln. Die Hautbräune stellt lediglich eine Schutzreaktion der Haut dar und ist kein Zeichen von Gesundheit. Besonders die Haut von Kindern und Jugendlichen ist empfindlich gegenüber UV-Strahlung und das Risiko einer Hautkrebserkrankung ungleich höher als bei Erwachsenen.

„Trotz gewisser gesetzlicher Vorgaben ist die Nutzung von Sonnenbänken niemals unbedenklich. Denn laut der IARC gibt es keinen Schwellenwert für ungefährliche künstliche UV-Bestrahlung, wodurch kein Solarium als gesundheitlich sicher betrachtet werden kann“, untermauert Nettekoven die Verbotsforderung, die von der ADP unterstützt wird, so Breitbart. Mit der eindrucksvollen Installation „Spectrum“ in den Berliner Reinbeckhallen wurden die gesundheitlichen Gefahren von Solariengeräten veranschaulicht und Aufmerksamkeit für das gesellschaftliche Problem der Solariennutzung geschaffen. „Ein Sonnenstudio ist in unseren Augen eine Kultstätte, in dem sich ein wiederkehrendes Ritual vollzieht. In unserer Installation „Spectrum“ heben wir den Aspekt der Sonnenanbetung heraus und legen den Fokus auf das Objekt der Anbetung: Eine Sonne aus echten UV-Röhren, von der eine reale Bedrohung ausgeht“, erklären die LOW BROS ihr Werk.

Händewaschen schützt vor Atemwegsinfektionen – auch mit Corona-Viren
Händewaschen schützt vor Atemwegsinfektionen – auch mit Corona-Viren

Wie kann ich mich vor einer Infektion mit den neuartigen Coronaviren schützen? Diese Frage hören aktuell viele Apothekenteams. „Die allgemeinen Hygieneregeln können vor Infektionen der Atemwege schützen. Diese Regeln sind bei allen Atemwegsinfekten gleich, egal ob man sich vor einer Erkältung, einer Grippe oder einer Infektion mit dem Corona-Virus schützen will“, sagt Thomas Benkert, Vizepräsident der Bundesapothekerkammer.

Man sollte sich oft die Hände waschen. Wasser und Seife reichen dafür aus – antimikrobielle Zusätze sind in aller Regel nicht notwendig. Die Temperatur des Wassers spielt keine Rolle. Das Händewaschen sollte mindestens 20 Sekunden dauern. Benkert: „Man muss dafür nicht auf die Uhr sehen. Einfach zweimal das Lied ‚Happy Birthday‘ summen, das entspricht 20 Sekunden.“ Nach dem Waschen die Hände gründlich abtrocknen.
 
Wer niesen oder husten muss, sollte möglichst Abstand zu anderen Menschen halten, sich wegdrehen und ein Einwegtaschentuch benutzen. Ist kein Taschentuch greifbar, kann man Nase und Mund zur Not mit der Armbeuge abdecken. Nach dem Husten, Niesen und dem Naseputzen sollte man sich zudem möglichst umgehend die Hände waschen.

In Deutschland wird derzeit nicht empfohlen, dass Gesunde einen Mundschutz tragen sollen, um einer Infektion aus dem Weg zu gehen. Benkert: „Es gibt eine Impfung gegen die saisonale Influenza – wer noch nicht geimpft ist, kann das jetzt noch nachholen. Gegen das Corona-Virus gibt es derzeit noch keine spezielle Impfung.“

Wer sich trotz aller Vorsicht mit einer Atemwegserkrankung infiziert hat, sollte möglichst Abstand zu anderen Menschen halten und zu Hause bleiben. Die Erkrankungen werden je nach Beschwerden symptomatisch behandelt.

Wer kurzsichtig ist, sollte auf seine Netzhaut achten
Risiko einer Netzhautablösung ist bei über 3 Dioptrien Myopie statistisch erhöht

Wer kurzsichtig ist, benötigt eine Brille oder Kontaktlinsen, um in der Ferne gut zu sehen – doch damit ist es nicht immer getan. Stark kurzsichtige Augen sind anfällig für verschiedene Augenkrankheiten, erläutert Priv.-Doz. Dr. Joachim Wachtlin vom Berufsverband der Augenärzte Deutschlands. So ist das Risiko einer Netzhautablösung bei einer Kurzsichtigkeit von -3 bis -6 Dioptrien etwa zehn Mal so hoch wie bei normalsichtigen Augen.

Kurzsichtigkeit entsteht in den meisten Fällen, wenn der Augapfel „zu lang“ ist. Die einfallenden Lichtstrahlen bündeln sich dann vor der Netzhaut, so dass ein unscharfes Bild entsteht. Mit einer Sehhilfe oder durch eine operative Korrektur lässt sich der Abbildungsfehler ausgleichen, der zu lange Augapfel bleibt jedoch weiter vorhanden. Doch ein „zu langer“ Augapfel ist auch „dünnwandig“ – die verschiedenen Gewebeschichten und die Netzhaut sind dünner als bei normalsichtigen Augen. Deshalb ist die Netzhaut dann anfälliger für Schäden wie beispielsweise Netzhautlöcher die unbehandelt in eine Netzhautablösung übergehen können.

Symptome wie die Wahrnehmung von Lichtblitzen oder neu aufgetretene „Mouches volantes = fliegende Mücken“ (kleine Punkte, Flusen oder Schwaden, die im Gesichtsfeld schweben), sollten kurzsichtige Menschen daher ernst und zum Anlass für eine augenärztliche Untersuchung nehmen. Sie können erste Anzeichen für eine drohende Netzhautablösung sein. Wenn gar neu dunkle Flocken wie ein „Rußregen“ die Sicht trüben, sich ein Schatten über das Gesichtsfeld legt oder eine andere akute Sehverschlechterung auftritt, dann ist das eine akute Situation, die schnellstmöglich augenärztlich abgeklärt werden sollte, um zu entscheiden, ob und welche Behandlung notwendig ist, macht Wachtlin, Chefarzt der Augenklinik am Sankt Gertrauden Krankenhaus Berlin, deutlich.

Doch auch ohne solche deutlichen subjektiven Symptome kann es sinnvoll sein, dass ein Augenarzt bei kurzsichtigen Patienten die Netzhaut bis in ihre Randbereiche untersucht, um ein Netzhautloch oder eine beginnende Netzhautablösung zu erkennen. Nötigenfalls können sie dann bei frühzeitiger Entdeckung mit einer Laser- oder Kältebehandlung versorgt werden, um eine das Sehvermögen bedrohende Netzhautablösung abzuwenden.

Eine regelmäßige augenärztliche Kontrolle empfiehlt sich bei kurzsichtigen Menschen auch deswegen weil sie ein höheres Risiko für weitere Augenerkrankungen haben.
Besser nicht mit dem Auto zur Untersuchung fahren!

Für die Untersuchung wird in der Regel die Pupille mit Augentropfen erweitert. Die Tropfen werden wiederholt gegeben, nach etwa 20 bis 30 Minuten ist dann die Spiegelung der Netzhaut möglich. Nach der Untersuchung sind die Betroffenen für drei bis vier Stunden blendempfindlich und sehen eventuell unscharf, so dass sie nicht selbst mit dem Auto nach Hause fahren können beziehungsweise nicht verkehrstüchtig sind.